Montag, 6. Oktober 2025

Honor Magic V2 – Mein Alltag mit einem (fast) perfekten Foldable

Honor Magic V2 – Mein Alltag mit einem (fast) perfekten Foldable

Ich zähle zu den Menschen, die gerne die neueste Technik haben. Jedes Jahr ein neues Telefon? Für mich war das eher die Regel als die Ausnahme. Doch Honor hat etwas geschafft, was ich für unmöglich hielt: Seit der Markteinführung in Deutschland nutze ich das Honor Magic V2 – und ich habe bisher keinen Grund gefunden, es zu ersetzen.

Warum ein Foldable?

Dass ich mir irgendwann ein Foldable zulege, stand lange fest. Samsung fiel für mich direkt raus: zu teuer, zu schmal, zu wenig alltagstauglich. Viele andere spannende Geräte gibt es nur als Import – oft mit Einschränkungen bei Garantie, Updates oder Netzkompatibilität. Honor hat mir mit der offiziellen Markteinführung in Deutschland einen echten Gefallen getan.

Technische Highlights des Honor Magic V2

Das Gerät ist für ein Smartphone teuer, aber im Vergleich zu anderen Foldables oder Flaggschiffen wie dem Galaxy Z Fold oder iPhone Pro Max preislich fair. Und technisch? Hier ein paar Eckdaten, die zeigen, warum ich es für eines der besten Foldables halte:

  • Displays:

    • Außen: 6,43 Zoll OLED, 120 Hz, 2500 nits Peak-Helligkeit
    • Innen: 7,92 Zoll OLED, ebenfalls 120 Hz, gestochen scharf mit 2K-Auflösung
    • Beide Displays unterstützen HDR10+ und bieten eine variable Bildwiederholrate für Energieeffizienz und flüssige Darstellung.
  • Prozessor:

    • Snapdragon 8 Gen 2 – ein Top-SoC, der auch heute noch alles flüssig laufen lässt. Egal ob Gaming, Multitasking oder Videobearbeitung – das Gerät kommt nie ins Schwitzen. Auch heute nicht. Klar gibt es mittlerweile bessere, aber braucht man die? Spürt man den Unterschied? Ich denke nicht.
  • RAM & Speicher:

    • 16 GB RAM
    • 512 GB UFS 4.0 Speicher – schnell und groß genug für tausende Fotos, Videos und Apps.
  • Akku:

    • 5000 mAh – für ein Foldable extrem stark.
    • 66W SuperCharge – in ca. 45 Minuten voll geladen.
    • Was fehlt? Es gibt kein Wireless Charging, aber dafür eine deutlich schlankere Bauweise.
  • Kamera:

    • Hauptkamera: 50 MP (f/1.9), Ultraweitwinkel: 50 MP, Tele: 20 MP mit 2.5x optischem Zoom
    • Gute Schnappschüsse, solide Videos, aber kein Kamera-Wunder. Für den Alltag mehr als ausreichend.
    • Die Kamera steht nicht übermäßig aus dem Rahmen hervor – ein echter Vorteil gegenüber neueren Modellen.
  • Software & Updates:

    • MagicOS 7.2 auf Basis von Android 13 (inzwischen Updates Richtung Android 14)
    • Monatliche Sicherheitsupdates – bisher zuverlässig.
    • Honor bietet eine überraschend gute Update-Politik, auch wenn sie nicht ganz auf Pixel-Niveau ist.
  • Konnektivität:

    • 5G, Wi-Fi 6E, Bluetooth 5.3, NFC
    • Dual-SIM (Nano + eSIM)
    • Kein WLAN bei mir im Einsatz – trotzdem hält der Akku locker durch.
  • Design & Verarbeitung:

    • Mit nur 9,9 mm im gefalteten Zustand ist es das dünnste Foldable seiner Klasse.
    • Titan-Scharnier, Carbonfaser-Rückseite – extrem stabil, auch wenn es mal auf die Fliesen fällt.
    • Kein offizieller Wasserschutz (IP-Zertifizierung fehlt), aber dafür erstaunlich robust.

Warum kein Upgrade?

Also warum schreibe ich JETZT einen Bericht über ein überholtes Smartphone? Ich habe mir das V3 und V5 angesehen. Klar, sie bieten Verbesserungen: IP-Zertifizierung, bessere Kamera, noch dünneres Gehäuse. Aber: Das V2 ist einfach schon verdammt nah am perfekten Smartphone. Die Verbesserungen sind geringfügig vorhanden, nicht revolutionär. Und das ist der Punkt: Ich habe keine Argumente gefunden, warum ich wechseln sollte. Die Displays, des V2, sind super, gestochen scharfe Bilder, variable Bildwiederholrate. Die Knickfalt auf dem großen Display ist ausgeschaltet sichtbar, von der Seite ebenfalls. Spielt aber absolut keine Rolle bei der Nutzung. Die Akkulaufzeit reicht immer noch für den ganzen Tag. Hier hängt es natürlich stark vom Nutzer ab. Aber in der Mittagspause YouTube Videos auf dem großen Display, ein paar Runden Mario Kart, World of Warships, Social Media, hält das Ding locker durch. Mein größter Kritikpunkt? Es ist offiziell nicht wasserdicht. Dafür unfassbar stabil. Mit Kleinkind im Haus donnert es gelegentlich Mal auf die Fliesen. Man sieht es an der Hülle. Spürt es aber nicht an der Technik. Getauscht werden musste bisher nichts. Und das obwohl es (in dieser Version sogar inklusive Kamera) echt schlank ist. Die neuen sind vom Gehäuse schmaler, dafür ragt die Kamera gewaltig heraus.  Updates kommen aktuell monatlich. Das Gerät ist sehr schnell geladen. An der Stelle Grüße an Samsung, meine Freundin benötigt mit ihrem S24 Ultra Ewigkeiten. 


Fazit

Ein Foldable funktioniert mittlerweile problemlos im Alltag. Wenn ihr einen echten Mehrwert im großen Display seht – sei es für Medienkonsum, Multitasking oder einfach nur Komfort – dann lohnt sich ein Blick auf das Magic V2. Auch gebraucht ist es eine hervorragende Wahl. Die neueren Modelle haben ihre Vorzüge, aber das V2 bleibt ein echtes Statement: Technik, die nicht jedes Jahr ersetzt werden muss.

Danke Honor – für ein Gerät, das mich nicht dazu verleitet, ständig das Neueste zu kaufen. 😉

Das Gerät gibt es aktuell bei Amazon für unter 900 Euro und das ist wirklich ein fairer Preis. Also zugeschlagen:

 

Hier gehts direkt zum Magic V2 


Montag, 12. Mai 2025

Die beste (und teuerste) Tastatur, die ich je hatte (be quiet! Dark Mount)

 Eines im Vorwege: Im Spiel teure Tastaturen war ich nie drin. Meine letzte Tastatur war die Roccat Magma. Eine Tastatur welche mit 60 Euro in meiner Welt schon teuer war. Aber: Sie sah cool aus und war extrem leise. Das gab damals den Ausschlag.



 



Nun stolperte ich vor ein paar Tagen über ein YouTube Video in dem die be quiet! Tastatur vorgestellt wurde. Mechanische Tastatur, voll individualisierbar und dann noch mit Media Dock und Mini Stream Deck? Das war irgendwie cool. Aber 250 Euro? Im DE Layout kaum lieferbar? Spricht eigentlich so zienmlich alles gegen was nur dagegen sprechen kann.
Dennoch ließ mich das Brett nicht los und so bestellte ich mir das Teil. Die Verpackung der be quiet! dark mount kommt erstmal verdammt edel. Satt sitzender Deckel, wirklich dicke Pappe. Design ist Geschmack, daher dazu kein Urteil.
In der Verpackung grinst einen direkt die aus Alumunium gefertigte Tastatur an. Zumindest der Teil von STRG bis zu den Pfeiltasten. Denn das Nunpad wird an die Seite angesteckt. Cooles Gimmik an der Stelle: Ihr könnte euch die Seite aussuchen. Es geht also auch links an die Tastatur. Angestellt wird die Tastatur mit dicken Magnetfüßen, welche wunderbar einrasten. Übrigens damit steht die Tastatur bombenfest. Es gibt keinen Flex wie bei Kreativecke im Video. Er hat das auch bereits richtiggestellt, es handelte sich um einen Montagefehler seinerseits. Diese befinden sich neben dem Mediadock, einem Werkzeug zum entfernen der Tasten und Keyswitches, einem USB Kabel auf den unteren Ebenen. Zusammengesteckt ist das Ding in wenigen Sekunden. Ihr müsst euch nur überlegen, wo Ihr das Media Dock haben mögt, mit oder ohne Numpad (Da ist das Streamdeck drin, also mit) und ob angestellt oder nicht. Zusätzlich dazu gibt es noch eine, zwei geteilte, hochwertige Handballenauflage. Diese wird ebenfalls magnetisch an der wirklich schweren Tastatur befestigt. 

Die dazugehörige Software ist wirklich simpel zu verstehen und lässt euch die Beleuchtung steuern, Shortcuts anlegen, das kleine Display vom Mediadock verwalten und natürlich das Streamdeck (das Streamdeck verfügt über 8 individuell belegbare Tasten, welches jeweils auch ein Display bieten. DIeses könnt ihr auch mit eigenen Logos verzieren) belegen. Reinfuchsen musste man sich da nicht. Installieren, loslegen. Alles absolut selbsterklärend. Das Mediadock verfügt über ein kleines Display und mehrere Tasten. Über die Tasten könnt Ihr eure Wiedergabe steuern, Lautstärke regeln und die Inhalte des Displays steuern (zB zwischen Uhr und Mediaanzeige wechseln)

Nun zum eigentlichen:
Das Tipperlebnis. Die Tastatur ist wirklich leise. Ich würde sogar sagen etwas leiser als die rubberdome Tastatur, welche ich vorher nutzte. Die Keycaps sind leicht angeraut und daher auch etwas griffiger als die Roccat. Das Tippgefühl ist wirklich hervorragend. 

Abgesehen davon, dass ich nicht warten konnte und mir daher das französische Layout bestellt habe (neue Keycaps sind schon da) gibt es nix negatives zur Tastatur. Sind 250 Euro viel Geld? Verdammt viel sogar. Bereue ich es? Nö. Das Ding wird mich lange begleiten und sieht dabei auch noch verdammt geil aus. 

Fragen? Stellt Sie mir!

 

 

-> Die Bilder stammen von der offiziellen Produktwebseite und entsprechen wirklich der Wahrheit <-